... unser Klaus hier beim Ziehen und Drucken und lächelnd gucken. Ein wirklich prachtvolles Examplar der Gattung musikus grauus
... unser Klaus hier beim Ziehen und Drucken und lächelnd gucken. Ein wirklich prachtvolles Examplar der Gattung musikus grauus

Klaus, the snuffelsnout:

 

Beim ehemaligen renchtäler Nachbarn und Kumpel hatte er in jungen Jahren dessem Onkel heimlich beim Entlocken argentinischer Tangoklänge an einer Quetschkommode zugehört. Fasziniert von diesem Wunderwerk der Musik entschloss er sich mit 10 Jahren dem Lierbächer „Hondorgelverein“ beizutreten.

Mit ca. 12 Jahren nahm der dann immer mal wieder die Gelegenheit wahr zusammen mit seinem Bruder Bernhard die Öffentlichkeit von seinen aussergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten beim Intonieren vom Kufsteinlied oder dem Wiener Walzer zu überzeugen. Unter anderem ist ihm noch der Auftritt vor dem damaligen Bürgermeister Dinter und seiner heissen Gattin in guter Erinnerung.

 

Nach sechs Jahren des Vereinsmusizierens wurde er von der Pubertät eingeholt und er verlies den Akkordeonverein. Das Interesse am argentinischen Tango, das übrigens vom damaligen Dirigenten Vogt nicht merklich unterstützt wurde, wich eher dem Interesse am badischen Tanga, so dass das Streben nach weiblicher Begleitung, Einnehmen von diversen geistreichen Getränken auf lokalen Festen sowie das Umherfliegen auf einem zweirädrigen schwarzen Ungetüm eher seine weltliche Bestimmung zu sein schien.

 

Als ihm seine alte Quetsch nach sehr vielen Jahren wieder in die Hände fiel probierte er sich an aktuellerer Musik aus und fand spontan grossen Spass am Spielen internationaler Gassenhauer wie z.B. die von CCR. Damit nicht genug: Er liess sich gleich noch ne Gitarre schicken und als Krönung seines musikalischen Leichtsinns gleich noch einen Satz Schnuffelrutschen (Mundharmonikas / Mundharmoniken?). Das intensive und ständige Üben von „Blowin in the wind“ mit Schnuffel und Gitarre rief das Misfallen seiner 3 kleineren und seinem grossen Mädel auf den Plan, die lieber Tokio Hotel von ihrem männlichen Mitbewohner interpretiert sahen. Doch dies war weder seine Musikrichtung noch der Börner, so dass er doch bald wieder aufgab. Erst wieder das zufällige Treffen mit unserem Scheffgesänger Martin Lienhard auf der Feuerwehrfasent 2014 gab der musikalischen Karriere wieder Aufwind, war dieser doch auch Freund derselben Gassenhauer. Mit dem Versprechen irgendwann mal was zu machen ging man auseinander, um ein Jahr später wieder diese Absicht zu beschwören und sich endlich der Herausforderung zu stellen. Dies fiel umso leichter, als Jörg noch hinzukam und man zusammen gleich einen Probetermin vereinbarte....